- Text Size +
Author's Chapter Notes:
Sehnsüchte
2.Sehnsüchte

Als Florian sich in seinem Bett ausstreckt, lacht er immer noch in sich hinein, "Die Beiden.."
Manchmal kommen sie ihm immer noch wie zwei hormongesteuerte Teenies vor.
Aber er findet sie toll, seine Väter. Sie hatten wohl auch ihre Schwierigkeiten, standen mehrfach vor dem Aus, aber sie haben es immer wieder hinbekommen und seit er sie kennt, sind sie echt ein super Paar.
So glücklich will er auch mal werden, mit.... Irgendwie erschreckt es ihn, er kennt sie schon seit Jahren.
Sie war immer nur die Freundin seiner Schwester, die Kleine von Bekannten.
Aber vor einiger Zeit ist ihm aufgefallen, wie hübsch sie geworden ist.
Komischerweise interessieren ihn die anderen Frauen plötzlich nicht mehr.
Bisher hatte er einfach Spaß, mit wem war nicht so wichtig. Aber jetzt, er träumt schon von ihr.
Heute Abend sieht er sie wieder. Wenn sie mit Lilly zusammen mit der Nachhilfe für ihren Cousin Max fertig ist, wollen sie alle tanzen gehen.
Schon der Gedanke daran, lässt die Schmetterlinge in seinem Bauch fliegen, sie ist so blond, so hübsch.., er muss sie sehen.
"Au Mann wer ist jetzt hier der verliebte Teenager", schimpft er mit sich.
Aber beim Einschlafen hat er trotzdem noch immer ein Lächeln auf dem Gesicht, "Emma".

Emma sitzt in ihrer Vorlesung und denkt an heute Abend. Sie freut sich immer auf ihre Besuche bei Max, ihr kleiner Cousin ist echt witzig und bei Lilly zuhause, wo sie sich treffen, ist es auch immer schön.
Dort sind alle so..., sie weiß auch nicht, aber die Atmosphäre ist einfach anders als bei ihnen auf dem Schloss.
Und dort ist Florian.
Lillys großer Bruder oder was auch immer, die Familie ist so anders. Sie mag die beiden Väter, auch wenn Mama und Ansgar über sie oft die Nase rümpfen.
Und sie mag Florian. Meine Güte wie lange himmelt sie den schon an!
In ein paar Sunden gehen sie tanzen!
"Au Mist, heute habe ich mal wieder die halbe Vorlesung verträumt", schimpft auch sie mit sich, aber sie kann nicht anders, sie muss unwillkürlich einfach lächeln.

Einige Stunden später, Emma geht gerade die Schlosstreppe hinab, da hört sie ihre Eltern streiten. Es geht um LCL, mal wieder.
Sie versucht sich vorbei zu schleichen, aber.
"Ah Emma, mit dir möchte ich nachher noch reden.
Du musst dir endlich mal Gedanken über deine Zukunft machen", sagt Tanja, die sie sofort entdeckt hat.
"Nicht nötig Mutter vielleicht erinnerst du dich, ich studiere Kunst und Geschichte, das ist meine Zukunft."
"Ach Unsinn Emma, das ist ja wohl nur eine Teenagerlaune, schließlich musst du mal meine Nachfolgerin werden."
"Lass doch Emma in Ruhe", mischt sich jetzt Sebastian ein, "die weiß schon was sie tut."
"Danke Papa, ich habe jetzt auch keine Zeit, ich muss. Nachhilfe für Max und danach gehe ich noch tanzen, Tschüs."
"Seid ihr bei Lilly?" Emma nickt.
"Dann viel Spaß und sag Christian und Olli einen Gruß, wenn du sie siehst."
Im Weggehen hört sie noch ihre Mutter wieder schimpfen,
"Du bist einfach zu nachgiebig mit ihr, so kann ja nichts aus ihr werden. Kein Ehrgeiz, wie ihr Vater und dann der Umgang, ich versteh ja nicht, wie du das gutheißen kannst..."

Dieses Theater geht ihr so was von auf die Nerven, sie freut sich richtig auf ein paar lustige, harmonische und manchmal auch echt chaotische Stunden mit Max, Lilly und... hoffentlich Florian.
You must login (register) to review.