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„Warum liebst du mich?“

 

„Was?“

 

„Warum liebst du mich?“

 

„Was ist das für eine Frage?“

 

„Eine Frage, die ich dir stelle. Also?“

 

„Was also?“

 

„Warum liebst du mich?“

 

Craig seufzte und stütze sich auf seine Ellenbogen. Er sah den blonden Mann neben sich. Den Mann, der sein gesamtes Leben auf den Kopf gestellt hatte. Um den er ein Jahr geweint hatte. Für den er mit Freunden durch die Hölle und zurück gegangen wäre.

 

Wie sollte er nur jemals in Worte fassen, was er für ihn empfand?

 

Wie sollte er ihm sagen, dass nur ein Lächeln, ein Blick aus diesen blauen Augen genügte, um ihm die Knie weich werden zu lassen. Dass es sich morgens kniff, nur um sich zu vergewissern, dass der wunderschöne Mann neben ihm Realität war. Wie er sich fühlte, wenn John Paul sich um ihn kümmerte. Wenn er ihn schollt, weil er nicht richtig as, weil er seinen Schal vergas, weil er zu viel getrunken hatte. Wie sehr er es liebte, ihm morgens heimlich vom Bett aus beim Anziehen zu zuschauen. Wie gerne er mit ihm lachte, wie gerne er mit ihm sprach, wie gerne er mit ihm schwieg.

 

John Paul McQueen war alles in seiner Welt. Er war der Anfang gewesen und Craig wusste, dass er auch das Ende sein würde.

 

„Ich liebe dich, weil du du bist.“ Craig fühlte, wie das Blut in seine Ohren stieg.

 

„Weil ich ich bin? Nicht sehr kreativ.“ John Paul lachte und seine blauen Augen funkelten.

 

„Vielleicht nicht sehr kreativ, aber die absolute Wahrheit.“

 

Craig lächelte ihn mit seinen großen Bambiaugen an und wusste, dass er nie die richtigen Worte finden würde, die seine Gefühle für John Paul beschrieben. Aber er würde es ihm zeigen. Jeden Tag. Von jetzt an bis in alle Ewigkeit.

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